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die horizontlüge (etkbooks a.r.)

9783033013254

die horizontlüge

gedichte & kleine prosa
von hartmut abendschein

„die horizontlüge“ versammelt einen repräsentativen auszug der kleinteiligen texte des literarischen weblogs „taberna kritika – kleine formen“ der jahre 2004-2006. die einzelnen spuren wurden geduldig überarbeitet und fein choreographiert. anhand dieser auswahl lässt sich erstmalig erkennen: dieses weblog ist nicht ein wilder haufen chronologisch abgesonderter materialteilchen, sondern arbeitet nach den gesetzen einer eigenen poetik und genealogie.

 

„Wunderbar!“ Edmond de Goncourt

 

Okt. 2007, 113 Seiten, 22,9 x 15,2 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-033-01325-4, €13.00

 

inhalt:
I kleine wäldchen: 1 wortstämme, baumfällen / 2 die letzte zigarre / 3 stadtrandfluss
II von den halbinseln: 4 halbe halbinseln / 5 paare am morgen / 6 vom geruch deiner zeit
III register / hinweise

 

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Das blaue Buch der Weissheit (etkobjects, etkbooks 009)

9783905846096

Das blaue Buch der Weissheit.

Analogspeicher. Blindband.
Readymade

Blịnd|band, der ‹Pl. …bände› (Verlagsw.): Musterband in endgültiger Form, dessen Seiten unbedruckt sind. / Rea|dy|made, Rea|dy-made, das; -, -s [engl. ready-made = (gebrauchs)fertig Gemachtes, Fertig-] (Kunstwiss.): alltäglicher Gegenstand, der vom Künstler zum Kunstwerk erhoben wird. / Spei|cher, der; -s, – [mhd. spīcher, ahd. spīhhāri < spätlat. spicarium = Getreidespeicher, zu lat. spica = Ähre]: 1. (…) 2. (…). 3. Vorrichtung an elektronischen Rechenanlagen zum Speichern von Informationen: Daten in den S. eingeben. 4. (…). / ana|log ‹aus gleichbed. fr. analogue, dies über lat. analogos aus gr. análogos „verhältnismäßig, übereinstimmend“, eigtl. „dem Logos gemäß“›: 1. [einem anderen, Vergleichbaren] entsprechend, ähnlich; gleichartig; vgl. …isch/-. 2. a) kontinuierlich, stufenlos (EDV); b) (…); Ggs. digital. / Buch, das; -[e]s, Bücher [mhd. buoch, ahd. buoh (Pl.), urspr. wohl = (Runen)zeichen, Buchstabe, dann: Schriftstück]: / blau ‹Adj.› [mhd. blā, ahd. blāo, eigtl. = schimmernd, glänzend; vgl. Belche(n); 2: viell. nach dem Schwindelgefühl des Betrunkenen, dem blau (blümerant) vor den Augen wird]: / weiß ‹Adj.› [mhd. wī , ahd. (h)wī , eigtl. = leuchtend, glänzend]: 1. von der hellsten Farbe; alle sichtbaren Farben, die meisten Lichtstrahlen reflektierend: (…) ‹subst.:› das Weiße im Ei/des Eis; (…). / Antonym.: / In vielen Kulturen wird die Farbe Schwarz mit dem Nichts assoziiert. Schwarz ist Schwarz, da alle sichtbaren Lichtwellenlängen absorbiert, also nicht reflektiert werden. / nịchts ‹Indefinitpron.› [mhd. niht(e)s, eigtl. Gen. Sg. von: niht (nicht), entstanden aus der Verstärkung mhd. nihtes niht = nichts von nichts]: a) bringt die vollständige Abwesenheit, das absolute Nicht-vorhanden-Sein von etw. zum Ausdruck; (…); b) kein Ding, keine Sache: es gibt n. Neues; n. dergleichen; n. weiter. undsoweiter … (Duden/Wiki-Mashup)

 

Januar 2010, 112 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-09-6, €8 / 12 SFr
Aus der Reihe: etkobjects

 

„Interessanter Denkansatz.“ notizbuchblog, 12/09

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Gestell und Ungestalt (etkbooks 007)

9783905846072

Gestell und Ungestalt.

Fassung erster Hand
Rainer Hoffmann

Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit …  Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext)

 

September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr

 

Leseprobe im Weblog

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etk:litcards (etkobjects, etkbooks 008)

etk:litcards

Literarische Postkarten als personalisierte Unikate.
Autor: etkbooks
URL: Synopse / Übersicht
ISBN: 978-3-905846-08-9
Zeitraum: 2009, Dokumentart: Doku
Dokumenttyp: html