Category Archives: titel

etkdigital titel

Callas Box 2.0 (etkdigital, etkbooks 005)

9783905846058

Callas Box 2.0

Digitale Erzählung.
Von Andreas Louis Seyerlein

September 2012. Joe Ellis, Reisejournalist des International Metamorphosis Observer, berichtet von der Havarie des Forschungsschiffes MS Seatown. Er ist einziger Überlebender der Katastrophe, die sich 450 Seemeilen vor der britischen Küste ereignete. Seine Erzählungen umfassen einen Zeitraum von drei Tagen und drei Nächten. Er notiert von einer Seenotrettungsinsel aus, während er gegen den Wind und gegen die Strömung von weißen Walen nach Norden ins Eismeer gezogen wird. (Klappentext)

Status: Online / cc-Lizenz, Zugriff via etkbooks
bzw. Download (zip, ca. 7 MB) @ Deutsche Nationalbibliothek (in Kürze)
oder Verlagsserver
2. Auflage 2009, (Elektronische Ressource)
ISBN 978-3-905846-05-8, open access

 

„Callas Box“ erreichte im Literaturwettbewerb „Literatur digital 2001“ (Ausschreibung durch DTV und T-Online) den 3. Platz. (mehr)

„Überzeugende poetische Qualität“ Roberto Simanowski

etkbooks etkobjects titel

Das blaue Buch der Weissheit (etkobjects, etkbooks 009)

9783905846096

Das blaue Buch der Weissheit.

Analogspeicher. Blindband.
Readymade

Blịnd|band, der ‹Pl. …bände› (Verlagsw.): Musterband in endgültiger Form, dessen Seiten unbedruckt sind. / Rea|dy|made, Rea|dy-made, das; -, -s [engl. ready-made = (gebrauchs)fertig Gemachtes, Fertig-] (Kunstwiss.): alltäglicher Gegenstand, der vom Künstler zum Kunstwerk erhoben wird. / Spei|cher, der; -s, – [mhd. spīcher, ahd. spīhhāri < spätlat. spicarium = Getreidespeicher, zu lat. spica = Ähre]: 1. (…) 2. (…). 3. Vorrichtung an elektronischen Rechenanlagen zum Speichern von Informationen: Daten in den S. eingeben. 4. (…). / ana|log ‹aus gleichbed. fr. analogue, dies über lat. analogos aus gr. análogos „verhältnismäßig, übereinstimmend“, eigtl. „dem Logos gemäß“›: 1. [einem anderen, Vergleichbaren] entsprechend, ähnlich; gleichartig; vgl. …isch/-. 2. a) kontinuierlich, stufenlos (EDV); b) (…); Ggs. digital. / Buch, das; -[e]s, Bücher [mhd. buoch, ahd. buoh (Pl.), urspr. wohl = (Runen)zeichen, Buchstabe, dann: Schriftstück]: / blau ‹Adj.› [mhd. blā, ahd. blāo, eigtl. = schimmernd, glänzend; vgl. Belche(n); 2: viell. nach dem Schwindelgefühl des Betrunkenen, dem blau (blümerant) vor den Augen wird]: / weiß ‹Adj.› [mhd. wī , ahd. (h)wī , eigtl. = leuchtend, glänzend]: 1. von der hellsten Farbe; alle sichtbaren Farben, die meisten Lichtstrahlen reflektierend: (…) ‹subst.:› das Weiße im Ei/des Eis; (…). / Antonym.: / In vielen Kulturen wird die Farbe Schwarz mit dem Nichts assoziiert. Schwarz ist Schwarz, da alle sichtbaren Lichtwellenlängen absorbiert, also nicht reflektiert werden. / nịchts ‹Indefinitpron.› [mhd. niht(e)s, eigtl. Gen. Sg. von: niht (nicht), entstanden aus der Verstärkung mhd. nihtes niht = nichts von nichts]: a) bringt die vollständige Abwesenheit, das absolute Nicht-vorhanden-Sein von etw. zum Ausdruck; (…); b) kein Ding, keine Sache: es gibt n. Neues; n. dergleichen; n. weiter. undsoweiter … (Duden/Wiki-Mashup)

 

Januar 2010, 112 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-09-6, €8 / 12 SFr
Aus der Reihe: etkobjects

 

„Interessanter Denkansatz.“ notizbuchblog, 12/09

etkbooks titel

Gestell und Ungestalt (etkbooks 007)

9783905846072

Gestell und Ungestalt.

Fassung erster Hand
Rainer Hoffmann

Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit …  Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext)

 

September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr

 

Leseprobe im Weblog

etkobjects nocover titel

etk:litcards (etkobjects, etkbooks 008)

etk:litcards

Literarische Postkarten als personalisierte Unikate.
Autor: etkbooks
URL: Synopse / Übersicht
ISBN: 978-3-905846-08-9
Zeitraum: 2009, Dokumentart: Doku
Dokumenttyp: html