Category Archives: titel

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Punkt (etkbooks 068)

Punkt.

Bojan Savić Ostojić
 
Mit einem Nachwort von Anna Hodel
Aus dem Serbischen übersetzt von Jan Dutoit

 
„Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. Das Ereignishafte dieses (scheinbar) Ereignislosen („seines im Grunde ziellosen Spaziergangs“) reflektiert sich – ähnlich wie in den Erzähl- und Sprechlabyrinthen von Thomas Bernhard – nicht nur in einer meditativ mäandernden Parallelisierung von Gehen, Sprechen, Denken und Schreiben, sondern im Erzählen über das Erzählen selbst. […] PUNKT ist eine Erzählung, die das Erzählen seziert – als gleichzeitig prosaisch witziger wie mystischer Akt, der sich einer absurden Welt der (Selbst-)Entfremdung stellt und – entgegenstellt.“ (Anna Hodel)
 
Leseprobe (PDF)
 

März 2023, 70 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-68-3, €12 / 14 SFr
 

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Order & Necessity (etkcontext 062)

Order & Necessity

Daniele Pantano (with Lao Tzu)

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 6 MB, 88 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.062
Zeitraum: 2023, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

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KRD-Fiktionen (etkcontext 061)

KRD-Fiktionen

Hybrido Unreim (Hrsg.)

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 15 MB, 51 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.061
Zeitraum: 2022, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

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Renga Anger (etkbooks 067)

Renga Anger

Hannes Bajohr
 
Mit einem Nachwort von Anna Luhn

 
Die Geschichte geht so: 1969 treffen sich die Dichter Octavio Paz, Jacques Roubaud, Edoardo Sanguineti und Charles Tomlinson in einem Pariser Hotelkeller und schreiben in fünf Tagen ein viersprachiges Kettenpoem. Renga – angelehnt an die japanische Gedichtform dieses Namens – übersetzen sie anschließend je einzeln. Im Renga wie in der Übersetzung geht es um Anknüpfung, um ein Weitermachen mit dem, was gegeben ist. Dabei sind die Übertragungen, die die selbst Autoren anfertigen, recht konventionell: Sie bringen das Polyglott des Kollektivgedichts schlicht wieder in die Einsprachigkeit. Hannes Bajohr schlägt eine andere Strategie vor: die Seitwärtsübersetzung – eine Weiterführung in und Anknüpfung an sich selbst, die nichts neu überträgt, sondern das Vorgetragene neu zusammenträgt. RENGA ANGER basiert auf einem Skript, das die die Zeilen des Originals und der Übersetzungen neu anordnet und so aus dem vorhandenen Material dynamisch eine Unmenge neuer Texte generiert. Der Band hebt an als Remix des originalen, mehrsprachigen Renga; er schreitet fort mit den Einzelsprachen; und er endet mit einer brandneuen mehrsprachigen Version, die nun aus allen existierenden Übersetzungen inklusive der 1983 von Eugen Helmlé angefertigten deutschen besteht – eine Rückübersetzung in den Ausgangszustand, ein Renga 2022, eine Autotranslation.
 
Leseprobe (PDF)
 

September 2022, 76 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-67-6, €12 / 14 SFr
 

Martin Kasch: Werkstatt für potentielle Mehrsprachigkeit: Das Kettengedicht Renga von Octavio Paz, Jacques Roubaud, Edoardo Sanguineti und Charles Tomlinson sowie Hannes Bajohrs digitale Adaption. In: Literarische Mehrsprachigkeit und ihre Didaktik / Nazli Hodaie, Heidi Rösch, Lisa Treiber (Hrsg.). Tübingen, Narr Francke Attempto 2024