Obig mét Goldrand (etkbooks 011) Obig mét Goldrand. Dominik Riedo überträgt und kommentiert Passagen eines Textes von Arno Schmidt ins Luzernische Arno Schmidt / Dominik Riedo Es’sch mängsch zom Fädére z’béchoh am ganze Liib. Vor allem däh verdöhrti Wérwolf, de Onku Olmers: so alt wie Métuschélach, ond schtändig schtoht éhm n’HoseChnopf offe: das löschtérni Onghüür hed n’GommiBruut, zom Uufblose! (Klappentext) B E S T E L L E N November 2010, 56 S., 2 farb. Abb., 20,5 x 13,7 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-11-9, €12.00 / 16 SFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Leseprobe / Vernissage Stimmen: “Arno Schmidt hat die Schweiz erreicht.” ejournal.at “Von einfachem ‘Übersetzen’ kann man hier wohl kaum sprechen (…) Die Werk- und Sprach-Erläuterungen finde ich ganz vorzüglich. Sie haben einen Leser – und ich wünsche Ihnen ganz viel mehr davon!” Harald Fricke “Ein hübsches luzernisches Bändchen.” P. Rauschenbach
Dranmor Dranmor Von Hartmut Abendschein »Es zischt und schmatzt und löst sich auf. Erst in Phasen und seltenen Farben, dann verzieht sich ein Teil nun schwefelnder Lache fluchend wieder nach oben durch den Wandbruch, dorthin, wo er wohl herkam. Für den Kopf des dampfenden Wesens ist es zu spät. Er zerfällt unter lautem Getöse zu Staub und fliesst aufgescheucht durch den Ausguss ab. Zurück bleiben ein paar einzelne Seiten. Nach Verzug des Rauches sind bald Wörter und ganze Sätze darauf erkennbar. Sätze einer Handschrift. Man reibt sich die Augen. Da ist eine Abschrift aus dem Vorwort zur dritten Auflage der Gesammelten Dichtungen.« (Klappentext) Die historische Person Ferdinand Schmid alias Dranmor (1823–1888) ist ein längst vergessener Schweizer/Berner Dichter und Diplomat, der und dessen Werk in diesem Fragment-Roman als Bearbeitungsoberfläche des Ich-Erzählers dient. In der Sekundärliteratur wird Dranmor als »Mann des Übergangs« oder auch als »seltsamer Mann« beschrieben, getrieben von einer großen Lust auf Literatur und fernen Zielen. Geboren in Bern, lebte er einige Zeit in Österreich in k.u.k.-Diensten, um dann im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts nach Brasilien zu reisen, dort Österreich zu vertreten und sich engagiert um die Kolonialisierung bestimmter Landstriche Brasiliens zu bemühen. Seine Bemühungen scheiterten. Er reiste wieder nach Bern zurück, wo er unter mysteriösen Umständen starb. Im Zentrum der Erzählung, die sich in der Gegenwart situiert, steht ein Ich-Erzähler, der Dranmor auf der Spur ist bzw. diesen »ausgraben« will. Die Wahrnehmungen des Erzählers, der sich immer mehr in Vergangenheiten verstrickt und diese klittert, seine Aufzeichnungen, Exzerpierungen, Reflexionen und sein kontinuierlicher Zerfall, der auch mit Dranmors Vita parallel geführt wird, machen diesen Text auch zum Erzählexperiment. Zentrale Motive des Textes sind: das Schreiben und Zur-Sprache-Finden des Erzählers, die Bedeutung von Literatur an sich und die Identifikation mit Vorgängern sowie am Rande: Heimat/Fremde/Exilierung. Dieser Titel aus dem ATHENA Verlag ist im Buchhandel, beim Verlag und im Shop erhältlich. B E S T E L L E N 1. Auflage 2012, 168 Seiten, Format 20 x 12 cm ISBN 978-3-89896-491-3, Broschur, 14,90 €, 21,00 sFr In der ATHENA-Reihe edition exemplum erschien von Hartmut Abendschein auch ”Die Träume meiner Frau” Lesungen aus Dranmor: 17. august 12, bern, “neue berner prosa”, buchvernissage in der “bar 14b” (falkenplatz 14b) // 14. september 12, köln, “Es ist fast gar keine stimmung vorhanden”. lesung zus. mit stan lafleur, kunstraum dellbrück // 27. oktober 12, zürich, 14h, “neue berner prosa” im cabaret voltaire (zürich liest) // 10. november 12, literaturfestival basel, “litblogs.net, rheinsein, taberna kritika” zus. mit stan lafleur … stimmen “Wir sind flexibel” (Zu Hartmut Abenscheins: DRANMOR) in: Gleisbauarbeiten, 11.5.2013 ”Dranmor wird zu einer Inszenierung der Diskrepanz zwischen Sprache und Wirklichkeit, der Unmöglichkeit, von Leben und Identität zu erzählen.” in: Stuttgarter Nachrichten, 04.01.2013 Abendschein schreibt zwar keine Autobiographie. Aber er sucht über die Form eine Nähe zur sich mehr in Auflösung befindlichen, in eine Zwischenwelt abdriftenden Persönlichkeit. in: Begleitschreiben, 25.8.2012 Wo ist bloß dieser Text abgelegt? Kunstvoll erzählt Hartmut Abendscheins »Dranmor« vom Schriftstellerwahnsinn. in: junge Welt, 20.10.2012 sowie in den Kulturnotizen, 08.12.2012 Peggy Neidel über Dranmor. in: Poetenladen, 02.11.2012 „Hätte man nur jemand anderen angefasst und ausgegraben“. in: literaturkritik.de, 07.11.2012 Dranmor Passagen im SALON LITTÉRAIRE / (Part 02) in: in|ad|ae|qu|at, 25.11.2012 “Zur Entstehung” in: taberna kritika “Verführerisch” in: Die Dschungel. Anderswelt.
Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (etkbooks 018) Kleine Theorie des Literarischen Bloggens. Die Dschungel. Anderswelt Erste Lieferung Essay / Erzählung Alban Nikolai Herbst Wie Anfang des letzten Jahrhunderts die Künste, vornehmlich Musik, dazu tendierten, ihre Entstehungsgeschichte als Teil der Komposition-selbst zu begreifen, so ist der derzeit attestierte Hang von Literatur zum Privaten dessen Weiterentwicklung. Die psychischen Bedingungen zur Entstehung eines Werkes werden zu seinem Material, einem Material. Insofern jedes Werk ohnedies Palimpsest ist, kann es nicht mehr darum gehen, die Spuren zu verkitten, also klassisch bzw. klassizistisch zu arbeiten. Zwar ist auch diese Tendenz Symptom der in sich antinomen Postmoderne. Doch führt die Öffnung der privaten Räume zu einer tieferen Fundierung von Kunst, als zugegeben sein soll. Genau hierfür steht das Literarische Weblog. (Klappentext) B E S T E L L E N September 2011, 132 S., 13,7 x 20,5 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-18-8, €14 / 22 SFr EBOOKS: für Kindle Leseprobe in Die Dschungel. Anderswelt stimmen In: “Poetologie muss nicht trocken sein” literaturkritik.de, 17.07.13 “… die vielleicht erste deutschsprachige Weblog-Poetik überhaupt.” Welt am Sonntag, 04.12.11 “Das Buch war und ist notwendig.” Gregor Keuschnig, Begleitschreiben, 21.10.11 Lektürenotizen von Norbert W. Schlinkert (1-10) “… es spricht nicht nur über Kunst, es erhebt den Anspruch, selbst Kunstwerk zu sein.” Markus A. Hediger, Avenida Perdida, 19.10.11 “Lesen! Die Lektüre lohnt unbedingt.” Benjamin Stein, Turmsegler, 17.10.11 Sammelrezension J. S. Piveckova, Gleisbauarbeiten, 10.10.11 Kontext: I. Kreknin: Kybernetischer Realismus und Autofiktion. In: Wagner-Egelhaaf, Auto(r)fiktion. Bielefeld, 2013, sowie Kreknin: Identität, Autorschaft und Autofiktion am Beispiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin, 2014
Das Eigenartige Haus (etkbooks 019) Das Eigenartige Haus. Graphic Novel Sudabeh Mohafez / Rittiner & Gomez „Das Eigenartige Haus“ ist eine poetische Graphic Novel für alle Lesealter. Bild und Prosa erkunden und entwickeln Motive rund ums Auftauchen und Verschwinden, ums Beobachten und Beobachtetwerden und entdecken das Haus selbst als ein äusserst lebendiges Wesen. “Iwan war im abgeschlossenen Raum hinterm Heizungskeller. Gemeinsam mit Parimarjan ist er dort eingedrungen. Sie haben sich – wir wissen nicht wie – Zugang zu dem dazugehörigen Schlüssel verschafft und sind mit Taschenlampen gerüstet hinein. Iwan weigert sich, uns zu erzählen, was sie dort gefunden haben. Er meint, das sei nichts für Menschen wie uns, und es wäre auch viel besser gewesen, wenn er selbst diesen Raum niemals betreten hätte.” (Klappentext) B E S T E L L E N Februar 2012, 52 S., 12 x 19 cm, Klebebindung Mit 20 Farbzeichnungen ISBN: 978-3-905846-19-5, €16 / 20 SFr EBOOKS: für Kindle / PDF über Die Texte und Bilder von „Das Eigenartige Haus“ wurden 2011 synchron und sukzessive in den Weblogs zehn zeilen (Sudabeh Mohafez) und logbuch isla volante (Rittiner & Gomez) entwickelt und publiziert. Stimmen: “Ein einzigartiges und eigenartiges Gemeinschaftskunstwerk.” lesefieber, 29.2.12 Vorstellung Buch und Blog (logbuch isla volante) in COMIX 8/12