Category Archives: etkbooks

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Das Eigenartige Haus (etkbooks 019)

9783905846195

Das Eigenartige Haus.

Graphic Novel
Sudabeh Mohafez / Rittiner & Gomez

„Iwan war im abgeschlossenen Raum hinterm Heizungskeller. Gemeinsam mit Parimarjan ist er dort eingedrungen. Sie haben sich – wir wissen nicht wie – Zugang zu dem dazugehörigen Schlüssel verschafft und sind mit Taschenlampen gerüstet hinein. Iwan weigert sich, uns zu erzählen, was sie dort gefunden haben. Er meint, das sei nichts für Menschen wie uns, und es wäre auch viel besser gewesen, wenn er selbst diesen Raum niemals betreten hätte.“ (Klappentext)

„Das Eigenartige Haus“ ist eine poetische Graphic Novel für alle Lesealter. Bild und Prosa erkunden und entwickeln Motive rund ums Auftauchen und Verschwinden, ums Beobachten und Beobachtetwerden und entdecken das Haus selbst als ein äusserst lebendiges Wesen.

 

Februar 2012, 52 S., 12 x 19 cm, Klebebindung
Mit 20 Farbzeichnungen
ISBN: 978-3-905846-19-5, €16 / 20 SFr

 


 

Die Texte und Bilder von „Das Eigenartige Haus“ wurden 2011 synchron und sukzessive in den Weblogs zehn zeilen (Sudabeh Mohafez) und logbuch isla volante (Rittiner & Gomez) entwickelt und publiziert.

„Ein einzigartiges und eigenartiges Gemeinschaftskunstwerk.“ lesefieber, 29.2.12

Vorstellung Buch und Blog (logbuch isla volante) in COMIX 8/12

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sondern (etkbooks 020)

9783905846201

sondern.

Prosa
Li Mollet

„Neue Ideen tauchen neben den alten auf. Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Nebel und nichts und niemanden sonst. Wenn der Umgang mit Nichtigkeiten die Aufmerksamkeit weckt oder wenn etwas nach innen spiegelt, sagt er. Mir reicht es, von weitem zu schauen, sage ich. Dahinter wäre Rom, die Wüste oder der Mond. In dieser Zeit des verlorenen Lächelns ver-suche ich das gesellige Leben nicht zu vergessen. Wir sollten Kuchen backen und Wein einkaufen, sagt er. Wenn es nicht zu spät wäre, könnte ich mich auf die Zehenspitzen oder besser noch auf einen Stuhl stellen. An den Rändern ist manches unscharf, sage ich. Die Erwartung und die Sorge wären nichts als ein Fleck.“ (Klappentext)

 

 

August 2012, 118 S., 12 x 19 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-20-1, €16 / 20 SFr

 
Leseprobe (PDF)
 

Lesungen: Li Mollet liest aus „sondern“ in der Veranstaltung „Neue Berner Prosa“ bei zürich liest im Cabaret

Literarische Auszeichnung des Kantons Bern 2013

„Ein wunderbares Buch. Auf das sich eine einlassen muss. Mühelos.“ In: Gleisbauarbeiten, 19.11.2012

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Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (etkbooks 018)

9783905846188

Kleine Theorie des Literarischen Bloggens.

Die Dschungel. Anderswelt
Erste Lieferung
Essay / Erzählung
Alban Nikolai Herbst

Wie Anfang des letzten Jahrhunderts die Künste, vornehmlich Musik, dazu tendierten, ihre Entstehungsgeschichte als Teil der Komposition-selbst zu begreifen, so ist der derzeit attestierte Hang von Literatur zum Privaten dessen Weiterentwicklung. Die psychischen Bedingungen zur Entstehung eines Werkes werden zu seinem Material, einem Material. Insofern jedes Werk ohnedies Palimpsest ist, kann es nicht mehr darum gehen, die Spuren zu verkitten, also klassisch bzw. klassizistisch zu arbeiten. Zwar ist auch diese Tendenz Symptom der in sich antinomen Postmoderne. Doch führt die Öffnung der privaten Räume zu einer tieferen Fundierung von Kunst, als zugegeben sein soll. Genau hierfür steht das Literarische Weblog. (Klappentext)

 

September 2011, 132 S., 13,7 x 20,5 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-18-8, €14 / 22 SFr

 

Leseprobe in Die Dschungel. Anderswelt

„Poetologie muss nicht trocken sein“ literaturkritik.de, 17.07.13

“… die vielleicht erste deutschsprachige Weblog-Poetik überhaupt.” Welt am Sonntag, 04.12.11

“Das Buch war und ist notwendig.” Gregor Keuschnig, Begleitschreiben, 21.10.11

Lektürenotizen von Norbert W. Schlinkert (1-10)

“… es spricht nicht nur über Kunst, es erhebt den Anspruch, selbst Kunstwerk zu sein.” Markus A. Hediger, Avenida Perdida, 19.10.11

“Lesen! Die Lektüre lohnt unbedingt.” Benjamin Stein, Turmsegler, 17.10.11

Sammelrezension J. S. Piveckova, Gleisbauarbeiten, 10.10.11

Kontext: I. Kreknin: Kybernetischer Realismus und Autofiktion. In: Wagner-Egelhaaf, Auto(r)fiktion. Bielefeld, 2013, sowie Kreknin: Identität, Autorschaft und Autofiktion am Beispiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin, 2014

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Punk Pygmalion (etkbooks 026)

9783905846263

Punk Pygmalion.

Roman in Briefen
Jutta Pivecka
Mit Illustrationen der Autorin

„You´re making it up“, sagte B., als ich versuchte ihm die Geschichte zu erzählen. Also schwieg ich. Dabei ist dies eine der wenigen wahren Geschichten, die ich erzähle. Eben deshalb wirkt sie erfunden.

Ich traf ihn im Sommer 1983 in Berlin. Er war ein Steinmetz aus Aarhus in Dänemark. Wir stießen auf eine Leiche, die in einen Müllsack verpackt im Landwehrkanal trieb. Wir liebten uns unter einem Eisenbahnviadukt. Man sieht sofort, warum B. diese Geschichte für eine – schlechte – Erfindung hält. Ein Mann mit riesigen Pranken, der Grabsteine haut. Eine Leiche, die im Landwehrkanal treibt. Liebe machen im Rhythmus der Züge. „Der Tod und das Mädchen“. Es ist einfach zu perfekt. Sagte B. Aber genau so war es.  (Klappentext)

Beinahe erinnern die Liebesbriefe an ihre Freundin Emmi aus den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die M. in ihrem heimlich betriebenen Blog veröffentlicht, in ihrer Unbedingtheit des Gefühls an Briefromane aus einer Zeit der Empfindsamkeit. Damals allerdings stellten sich Erzählung und Erzähler nicht selbst in Frage. Heutzutage sind gefakte Facebook-Profile, falsche Wikipedia-Einträge, und gefälschte Webseiten mit wenigen Klicks zu erstellen. Avatare behaupten, literarische Figuren zu sein und umgekehrt. Was scheinbar harmlos als Wiederbelebung einer alten Liebe anfängt, wird zu einer tragischen Geschichte um Liebe, Freundschaft und Verrat.

 

Februar 2014, 176 S., 20.5 x 13.7 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-26-3, €18 / 22 SFr

 

Ebenfalls über den Verlag zu bestellen ist diese SONDERAUSGABE (limitiert, handsigniert und Leinen gebunden, 50€) mit zwei zusätzlichen Texten von Jos Diegel über Jutta Pivecka bzw. Jutta Pivecka über Jos Diegel. Mehr …

Mehr: Im Weblog von Jutta Pivecka

„Pygmalion adé? Keineswegs, die Kraft des künstl(er)i(s)chen Schaffens erhält lediglich ein anderes Medium. Das Erzählen der Herausgeberin scheint nun mit jener göttlichen Kraft der belebenden Verwandlung begabt zu sein, wenn Emmi sie zur „Komplizin“ macht, „die die Geschichte umschreibt, auf ein anderes Ende und einen neuen Anfang hin. […] Mach weiter! Schreib uns ein Happy End.“ (31) – So wird M.s Schreiben der Wirklichkeit vorgängig, wird sie zum Punk Pygmalion, doch: Ihr Schreiben beruht ja wesentlich auf Lesen, auf dem vermeintlich schon Gewussten. Sie liest Emmis Briefe, präsentiert sie – bearbeitet, kommentiert …“ Aus: Jost Eickmeyer: Gleisdreieck. Jutta Piveckas Roman­debüt Punk Pygmalion. In:  DIE WIEDERHOLUNG Zeitschrift für Literaturkritik 01. 11/2015

“Alles stimmt. Alles passt. Die Ebenen passen zum Erzählten. Das ist wunderbar. So mag selbst ich Briefromane lesen.” Leander Sukov In: Literaturglobe, 19.8.2014

Punk Pygmalion ist ein gekonnt inszeniertes Spiel mit Fiktion und Wahrheit, mit Erzählen und Erleben.” In: der Freitag, 14.5.2014

“Punk Pygmalion spielt mit den unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung, verweigert sich aber endgültigen Antworten. Wer diese Grundhaltung teilt, wird mit einer spannenden, geschickt konstruierten Geschichte belohnt, die gerade weil sie so unwahrscheinlich ist, unwahrscheinlich viel Spaß macht.” In: litoff, 18.5.2014

Punk Pygmalion ist ein stofflich sehr reicher Roman, der wie mit leichter Hand ein klug komponiertes Gemisch unterschiedlicher Erzähltechniken anwendet.” In: Der Bücherblogger, 15.3.2014

“Punk Pygmalion ist ein großartiger Roman, er ist sehr besonders durch die Art seiner Entstehung, befriedigend in seiner Klugheit wie in seiner Rätselhaftigkeit.” In: Blütenblätter, 9.2.2014

“Binge-Reading Punk Pygmalion.” In: Antje Schrupp, 15.2.2014

“Jutta Piveckas Projekt ist experimenteller, verwirrender, vielschichtiger und für alle Interessierten, die wissen wollen, was im Netz alles möglich ist, das dann zu Papier wird, sehr empfehlenswert.” In: literaturgeflüster, 21.2.2014