Das TamTam Grand Hotel (etkbooks 004) Das TamTam Grand Hotel. ErzählungMarkus A. Hediger Ein Schweizer Schriftsteller wandert nach Brasilien aus. Mit seiner Familie will er in dem Land, in dem er aufgewachsen ist, an geliebte Jugenderinnerungen anknüpfen. Zudem erhofft er sich, dass mit der Rückkehr in seine frühere Heimat sich auch endlich der schriftstellerische Erfolg einstellt. Unglücklicherweise ziehen auch gescheiterte Ideen und Figuren mit ihm um und mischen sich dort in sein Leben ein. Ein Verbrechen geschieht. Mehr und mehr sieht sich der Erzähler in einen Kriminalfall verwickelt, in dem er selbst das Mordopfer ist. Bei seinen Ermittlungen zum Tathergang erhärtet sich der Verdacht, dass seine eigene Schöpfung hinter dem Verbrechen steckt. (Klappentext) B E S T E L L E N November 2008, 130 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-04-1, €13.00 bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten leseprobe Stimmen: „Eine überaus raffinierte Erzählung.“ thegap, 2/09 „Fantastisch und grundehrlich.“ Turmsegler „Mit feinem Strich gezeichnete Augenblicke.“ Notizen aus Kangerlussuaq
Die Träume meiner Frau Die Träume meiner Frau Hybride Stoffe.Von Hartmut Abendschein »Die Träume meiner Frau«, das sind einhundert kleine Prosaformen, denen eigentlich die Bezeichnung Kurz- Geschichten viel näher käme. Denn diese Traumsequenzen, Momentaufnahmen und fantastischen Versatzstücke wirken wie Fragmente großer und kleiner Geschichten, die förmlich zum »Weiterspinnen« auffordern. Dabei schleicht sich das Fantastische in das scheinbar Banale und Alltägliche ein, durchdringt es und verändert es manchmal auf beängstigende, manchmal auf wunderbare Weise. Gewohntes wird auf den Kopf gestellt, das erzeugt Irritation und Orientierungslosigkeit, aber andererseits auch Spannung und ein »Möglicherweise«. Fragender Zweifel kann auch die Basis für eine neue Sichtweise sein: Was ist Fiktion, was Realität? Was ist denkbar, was utopisch? Was, wenn der Traum Wirklichkeit wäre? Diese elementaren Fragen durchdringen Abendscheins Prosa auf eine wunderbar spielerische, manchmal humorvolle Weise, die sich in einer bildhaften Sprache widerspiegelt. Diese wird zuweilen in bester Dada-Manier auf den Kopf gestellt, und voller hintergründiger Sprach-Lust werden daraus virtuose Lautmalereien und fantastische Wortreisen erschaffen. (Verlagstext) Dieser Titel aus dem ATHENA Verlag ist im Buchhandel, beim Verlag und im Shop erhältlich. B E S T E L L E N 1. Auflage 2007, 120 Seiten, Format 20 x 12 cm ISBN 978-3-89896-305-3, Broschur, 11,90 €, 21,00 sFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. Stimmen: „Kaum weniger eigenwillig tritt Abendschein auf, wenn er mit surreal-akademischem Habitus nicht über die Frau seiner Träume, sondern über die Träume seiner Frau schreibt.“ in: Stuttgarter Nachrichten, 04.01.2013 „Vom Prinzip der Analogie“ Der Dreischneuss (Nr. 20) „… fasziniert die spezifische logik, die absolute spannung …“ Christiane Zintzen, in|ad|ae|qu|at „‚Die Träume meiner Frau‘ sind ein Orientierungslauf für den Schlaf.“ Markus A. Hediger, Avenida Perdida
spatien – zeitschrift für literatur (etkbooks a.r.) spatien – zeitschrift für literatur issn 1661-383X “spatien – zeitschrift für literatur“ (mehr) erschien print & online in 6 ausgaben von 2006-2008. die hefte können (mit ausnahme von heft 5) bei der dt. nationalbibliothek (pdf) heruntergeladen werden. einzelne printausgaben können noch – bei lieferbarkeit – bestellt werden. hrsg. waren: arne vogelgesang, markus a. hediger, hartmut abendschein und benjamin stein (verantw. s. jew. heft). B E S T E L L E N (Print) Ausgaben: heft 6 [II.08]: deinesgleichen heft 5 [I.08]: literarische weblogs (sondernummer) heft 4 [II.07]: tracht und niedertracht heft 3 [I.07]: an den tod heft 2 [II.06]: das passiv heft 1 [I.06]: räume bestellen einzelne hefte dieses titels sind auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten
Gestell und Ungestalt (etkbooks 007) Gestell und Ungestalt. Fassung erster Hand Rainer Hoffmann Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit … Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext) B E S T E L L E N September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Leseprobe im Weblog