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knotek, anatol

beitrag

Yannick Mosimann: Ich wollte auf Irgendetwas warten. (curatorbooks 013)

 

 
Yannick Mosimann
Ich wollte auf Irgendetwas warten.
Bildessay
curatorbooks 013, www.ccccc.ch/
edition taberna kritika, August 2024, ISBN: 978-3-03947-013-6
18,00 Eur / 20,00 CHF, 158 S. (teilw. farb.) – 14,8 x 21 cm, Broschur
 
Der poetische Bildessay Ich wollte auf Irgendetwas warten. basiert auf Mosimanns Film I Have Not Been Afraid of Going Blind for a Long Time (2022). Yannick Mosimann (1989) lebt und arbeitet in Bern. Er ist Filmemacher, Klangkünstler und Fotograf. Sein Werk umfasst mehrere Filme und Videoinstallationen, sowie kollaborative Arbeiten mit einer Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern. Seine Arbeit konzentriert sich auf intuitive Prozesse und sensorische Erfahrungen. Er beschäftigt sich mit Themen wie dem Anthropozän, der Natur und der menschlichen Wahrnehmung. Mehr: www.yannickmosimann.com
 
Leseprobe
Order: qua Verlag (nur CH) (beim vlg. vergriffen) / Lulu (PoD)
 
 
„Aus Yannick Mosimanns Angst, die Sicht zu verlieren, sowie die dazugehörigen Fragen, was wir in der konstanten Veränderung wahrnehmen, wird Kunst. Ein Buch als Neuanfang, als Bewältigung.“ Michael Bohli in: Phosphor Kultur, 6.10.2024

88 Tasten (etkbooks 074)

88 Tasten

Nadija Rebronja
Mit einem Nachwort von Davor Beganović
Aus dem Bosnischen übersetzt von
Andrea Stanek und Jan Dutoit
 

2.
schwarze taste
– aus dem schnellzug kannst du sehen, wie der
zug mit seinen fenstern die welt um uns bricht.
– man muss die welt zerbrechen, um aus den
bruchstücken eine neue zu erbauen.
 
Öffnen wir das Buch, finden wir tatsächlich 88 Tasten – einem Klavier entsprechend. Das angespielte Formprinzip begleitet, berührt und grundiert die lyrischen Prosaminiaturen, märchenhaft-fragmentarischen Texte und Mikromythen, die sich mit Krieg, Gewalt, Musik, der Liebe und dem Schreiben beschäftigen. „88 Tasten“ ist eine „zutiefst erschütternde Sammlung“ (Davor Beganović), ein „wundersam, unerträglich schönes Buch“ (Miljenko Jergović).
 
Leseprobe (PDF)
 

September 2024, 102 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-74-4, 15,00 Eur / 17,00 CHF
 
„Zerbrochene Welten. Zwischen Musik, Literatur und Gewalt lässt Nadija Rebronjas „88 Tasten“ viel Raum für Interpretationen.“ Rebecca Krug, literaturkritik.de, 9.7.2025

„Nadija Rebronjas «88 Tasten» passen in jede Rocktasche und sind ein zuverlässiger Proviant für müssige, aber auch stressige Stunden. Wer sie bespielt, wird bereichert und dazu angeregt, das eine oder andere Motiv selber weiterzuspinnen.“ Ilma Rakusa, NZZ, 9.9.2024

rebronja, nadija

nadija rebronja (1982) ist schriftstellerin und literaturwissenschaftlerin. von ihr erschienen zwei gedichtbände („ples morima“, 2008; „flamenko utopija“, 2014). der vorliegende band (orig. „88“, 2022) ist ihre erste prosaveröffentlichung. rebronjas arbeiten wurden in mehrere sprachen übersetzt. sie lebt(e) und arbeitet(e) in novi pazar, novi sad, belgrad, sarajevo, granada, wien, istanbul und buenos aires.