Suche in Sandalen (etkcontext 076) Laura Paloma, Ezequiel Soriano … ist ein Low-Content-Buch von Laura Paloma und Ezequiel Soriano, mit einem Nachwort von Andreas Bülhoff. Gemeinsam unternahmen Paloma und Soriano den Versuch, den Arbeitsprozess eines Low-Content-Buchautors nachzuahmen und eine Publikation zu erstellen, zu layouten und zu vermarkten, jedoch ohne Verwendung von ChatGPT. Soriano übernahm die Rolle des Chatbot-Assistenten und begleitete Paloma durch den Prozess des Schreibens und Layoutens. (…)
Quit smoking with Robert Musil (etkbooks 076) de Simoni/Abendschein (Hrsg.) “Quit smoking with Robert Musil” ist vielleicht ein etwas irreführender Titel für diesen Band. Musil trank reichlich und rauchte sehr viel, insbesondere in arbeitsintensiven Phasen, wie Karl Corino in einem Essay über das Zigarettenheftchen bemerkt. Und dies fast unverändert bis zu seinem Ableben. Dennoch folgte er diätetischen Ritualen im Glauben, schon eine Dokumentation seiner Gewohnheiten würde die Bilanz der negativen Auswirkungen etwas günstiger gestalten. (…)
Punkt (etkbooks 068) Bojan Savić Ostojić „Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. (…)“
kiosktexte (etkbooks 058) Julia Haenni Julia Haennis Texte kommen direkt zur Sache. ”kiosktexte” versammelt solche, die allesamt in Auftrag gegeben wurden. Oftmals akquirierte die Autorin diese an einem kleinen, kioskartigen Ort und liess sich von den Auftraggeber*innen überraschen. Sachtext, Sprechtext, Jubelode, Trauerschrift, Konkrete Dichtung, Gedankenprosa, Raumreflektion, Festivalmotto, Haiku, Tattoosujet, in Mundart oder Schriftdeutsch … so heterogen die Textbestellungen auch waren, stets nahm Haenni nie Abstand vom eigenen, schreibenden Ich, sondern platzierte genau darin ihre unumwundene, kantige Poetik. (…)“