Tag Archives: textproduktion

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Suche in Sandalen (etkcontext 076)

Suche in Sandalen

Laura Paloma, Ezequiel Soriano

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 23 MB, 84 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.076
Zeitraum: 2026, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

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Quit smoking with Robert Musil (etkbooks 076)

Quit smoking with Robert Musil

Ein Entwöhnungsbuch
Christian de Simoni und Hartmut Abendschein (Hrsg.)

 
“Quit smoking with Robert Musil” ist vielleicht ein etwas irreführender Titel für diesen Band. Musil trank reichlich und rauchte sehr viel, insbesondere in arbeitsintensiven Phasen, wie Karl Corino in einem Essay über das Zigarettenheftchen bemerkt. Und dies fast unverändert bis zu seinem Ableben. Dennoch folgte er diätetischen Ritualen im Glauben, schon eine Dokumentation seiner Gewohnheiten würde die Bilanz der negativen Auswirkungen etwas günstiger gestalten. Doch wir betrachten Musils Zigarettenheftchen auch als Literatur im engeren Sinne, fallen hier doch Rauch- und Schreibakt zusammen und formieren einen Text, der zwischen Konzeptkunst und sehr abstrakter Lyrik siedelt. Dieser Band beinhaltet eine Veranschaulichung von Musils Listentexten und ermöglicht den kontrollierten Konsumrückbau, die systematische Entwöhnung also, durch allmähliche Verminderung des Schreib- bzw. Notationsraums.
 
Leseprobe (PDF)
 

März 2025, 78 S. – 12 x 19 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-76-8, 12,00 Eur / 14,00 CHF
Mit einem Essay von Christian de Simoni
 
„Eine witzige Dokumentation, die einen kleinen Einblick ins Leben von Robert Musil gibt. Dient auch als Entwöhnungshilfe.“, P.S. 14 – 25, 11.04.2025
 

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Punkt (etkbooks 068)

Punkt.

Bojan Savić Ostojić
 
Mit einem Nachwort von Anna Hodel
Aus dem Serbischen übersetzt von Jan Dutoit

 
„Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. Das Ereignishafte dieses (scheinbar) Ereignislosen („seines im Grunde ziellosen Spaziergangs“) reflektiert sich – ähnlich wie in den Erzähl- und Sprechlabyrinthen von Thomas Bernhard – nicht nur in einer meditativ mäandernden Parallelisierung von Gehen, Sprechen, Denken und Schreiben, sondern im Erzählen über das Erzählen selbst. […] PUNKT ist eine Erzählung, die das Erzählen seziert – als gleichzeitig prosaisch witziger wie mystischer Akt, der sich einer absurden Welt der (Selbst-)Entfremdung stellt und – entgegenstellt.“ (Anna Hodel)
 
Leseprobe (PDF)
 

März 2023, 70 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-68-3, €12 / 14 SFr
 

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kiosktexte (etkbooks 058)

kiosktexte

Julia Haenni
 
Mit einem Nachwort von Fadrina Arpagaus
 
 
 
 
 
 
 
Julia Haennis Texte kommen direkt zur Sache. ”kiosktexte” versammelt solche, die allesamt in Auftrag gegeben wurden. Oftmals akquirierte die Autorin diese an einem kleinen, kioskartigen Ort und liess sich von den Auftraggeber*innen überraschen. Sachtext, Sprechtext, Jubelode, Trauerschrift, Konkrete Dichtung, Gedankenprosa, Raumreflektion, Festivalmotto, Haiku, Tattoosujet, in Mundart oder Schriftdeutsch … so heterogen die Textbestellungen auch waren, stets nahm Haenni nie Abstand vom eigenen, schreibenden Ich, sondern platzierte genau darin ihre unumwundene, kantige Poetik.
 
Leseprobe (PDF)
 
 
Oktober 2020, 110 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-58-4, €15 / 18 SFr
 
„Suppensongs und Lurchenhymnen“. Sandra Dalto in der Berner Kulturagenda über „kiosktexte“ von Julia Haenni. 7.10.2020
 
„Julia Hännis Kiosktexte“. Gisela Feuz: Julia Hänni liest für RaBe. Radio RaBe, 8.10.2020
 
„Raffinierte Gebrauchsliteratur: Darf es ein Liebeshaiku sein?“ Alexander Sury in Der Bund, 14.11.2920
 
„Das kleine «Best of» einer Kippensammlerin“. Fredi Lerch über Julia Haennis „kiosktexte“ in Journal B, 02.11.2020
 
„Literatur to go“. Sari Pamer über Julia Haennis „kiosktexte“ im Schweizer Buchjahr, 06.09.2021