Die Suche nach dem Glam (etkbooks 046) Die Suche nach dem Glam. René Hamann „Alltag der Schriftstellerei: Fortwährender Abgleich von Realität, Leben und Text. Verfassen von Texten über Realität, Leben und andere Texte, Verfassen von Texten zum Abgleich von Realität, Leben und Texten. Texte über Souveränität. Texte über Kalamitäten, Empathie und Notwendigkeit. Vielbücherei. Zaubern können hieße, die eigenen Misanthropien auszuleben. Menschen verwandeln, Erziehung ohne Pädagogik, Verschönerung ohne Nachfrage. Die betuchteren Gebiete der Fantasie. Tatsächlich bekommt das alles etwas sehr Unwirkliches, verglichen mit der Realität. Sitzt man vor dem Café als Texter und begegnet den Textverwaltern, den Redakteuren, stellt sich ein Gefühl von unguter Beobachtung ein. Mein Gesang wirkt schief, undeutlich, im Grunde auch lächerlich (ich hüpfe probeweise in ein anderes Leben, als könnte ich nur noch extrem). Nie wieder ungerächte Geschmacksmusterverletzungen. Eine weiche Freiheit. Ein Kuss im Baumarkt, ein Rührfilm, eine schöne Gegend mit viel Natur. Die Feuilletonisten verhandeln mit den Obstverkäufern, eine gerettete Welt. Keine Bücher in schwarzen Umschlägen, keine schwarze Pädagogik. Urheberrecht für alle.“ Leseprobe (PDF) Oktober 2017, 116 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-46-1, €16 / 20 SFr Mit farbigen Abb. „Er schleicht durch Straßen, guckt hinterher, trinkt etwas, schiebt eine Gotische Novelle mit ein. Fesselnd und unbestechlich. (…) Hamann schreibt äußerst ökonomisch und auf den Punkt. Jeder Satz trifft, und doch ist hier kein überanstrengtes Formulieren am Werk. (…) Die zweite Unterbrechungsebene sind Lektüren von Autoren wie Lacan, Bourdieu oder Badiou. Einzelne Textstellen finden den Weg hinein. Auch sie, wie die Fotos, konstatieren auf anderer Ebene die Essenzen des Fließtexts. (…) Dazwischen liegen surreale bis zynische, stark beobachtete und verblüffend einfach dargebrachte Beobachtungen, oft in lyrisch verfremdeten Aussagesätzen. Ein für seine Kürze erstaunlich prall gefüllter Band. Er hat Aufmerksamkeit verdient.“ Jonis Hartmann in Textem, 27.05.2018 „Der Autor erhebt den Transit zum Dauerzustand: Egal ob in Berlin oder Kalifornien, das Glück ist immer woanders, auf dem nächsten Flug, in der letzten Strassenbahn. Wir erhalten hier ungefilterte Einblicke in Hamanns Schreib- und Gedankenprozesse, in ein Dasein im Dazwischen. «Heute war ich berühmt, morgen wieder nicht», wie es der Schriftsteller pointiert ausdrückt.“ Daniel Lüthi, „Transit als Dauerzustand“, zeitnah, 16.10.2017 Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: autofiktion, glamour (motiv), popliteratur, sex (motiv) Eintrag: 20170831, lmod.: 20191120 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846461 DDC: 306.7 DDCclass: Sexuelle Beziehungen Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7175
Andi Schoon: White Suburbia. Tempura (curatorbooks 012) Andi Schoon White Suburbia. Tempura Ein Essay und vier Erzählungen curatorbooks 012, www.ccccc.ch/ edition taberna kritika, April 2024, ISBN: 978-3-03947-012-9 18,00 Eur / 20,00 CHF, 168 S. – 12 x 19 cm, Broschur White Suburbia ist eine Spurensuche in und um Kapstadt. Wir sitzen in einer Villa… Read More
Schellendiskursli / Schellenexkursli (etkbooks 024) Hartmut Abendschein Das bekannte Kinderbuch „Schellenursli“ (Carigiet/Chönz, 1945) geniesst in der Schweiz Kultstatus. Dabei wird es, seit seiner Publikation, weitgehend kritikfrei als Kanoniker und Identitätstext durch die Jahrzehnte gereicht. Zum bald 70. Geburtstag möchte sich „Schellendiskursli / Schellenexkursli“ diesem Text in experimenteller, poetischer Weise nähern und Probleme und die Vielschichtigkeit der darin versammelten, diskursiven Einlassungen im Bild und Text untersuchen. (…) Read More
Fehlversuche (etkbooks 047) Elke Heinemann Marillenlikör, Eierlikör und vor allem zu viel Jägermeister trinkt die Mutter der sechsjährigen Elisa Mitte der 1960er Jahre Nacht für Nacht, bevor sie zu einer lautstarken Maria-Callas-Imitation anhebt, während der Vater auf einer scheinbar endlosen Dienstreise das familiäre Drama ignoriert. Das Kind erfindet für sich die Zwillingsschwester Alise und beginnt, in der dritten Person Singular seine „wahre Geschichte“ zu schreiben, die es in der Ich-Form beenden kann, als es kein Kind mehr ist. Read More