Und die Sonne brennt auf das Fell (etkdigital, etkbooks 017) Und die Sonne brennt auf das Fell. Werktagebuch des 2. Kulturministers der Schweiz (2007–2009) Von Dominik Riedo “Danach höre ich im Radio eine Sendung zu Künstlerinnen und Künstlern. Die meisten Ausstellungen werden dabei wieder einmal mehr als «Events» angepriesen. Da krieg ich gleich ’nen Hautausschlag. Was wollen die immer mit ihren Events? Wenn Kunst nur noch wahrgenommen wird, wenn sie Event ist, dann sollen sich die Leute doch einen Staubsauger kaufen und den an die Ohren halten, bis sie ertauben. Dann haben sie ihren Event. Bei dieser ganzen Eventkultur bleibt nämlich die Wahrnehmung der Kunst als solche völlig auf der Strecke. Gefragt sind nicht mehr Werke, die einen langfristig nicht mehr loslassen wie ein Nagel im Hirn, sondern bloss noch solche, bei denen man zehn Sekunden ein bisschen verlegen ist, dann geht’s weiter zum Buffet.” Ebook für Amazon Kindle E-Book only. 554 KB (135000 Wörter) etkscript 001 ISBN: 978-3-905846-17-1 ”Mich soll der Blitz beim Scharnierölen treffen, wenn ich schon mal was politisch Unkorrekteres von einem Minister gehört habe.” Alex Lichbringer Kategorie: etkdigital titel Schlagwörter: e-book only, kulturarbeit (motiv), kulturminister (motiv), tagebuch, weblog Eintrag: 20140825, lmod.: 20170823 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846171 DDC: 306.4 DDCclass: Einzelne Aspekte von Kultur
Giacomo Joyce (etkbooks 025) James Joyce Die Notate des „Giacomo Joyce“ entstanden in Triest wahrscheinlich um 1914/15. Sie sind das poetische Protokoll eines verbotenen Begehrens und wurden zurückgehalten; einzelne Formulierungen flossen aber deutlich in Joyces berühmten Roman „Ulysses“ ein. Fünfundvierzig Jahre nach Klaus Reicherts Übersetzung von 1968, die unmittelbar auf Richard Ellmanns Freigabe der Originaltexte folgte, legen Herbsts und Schulzes „Aneignungen“ überraschend neue Interpretationen des Protokolls dieser innigen und doch hoch skrupulösen, weil „inkorrekten“ Leidenschaft vor. (…) Read More
Die Suche nach dem Glam (etkbooks 046) René Hamann „Alltag der Schriftstellerei: Fortwährender Abgleich von Realität, Leben und Text. Verfassen von Texten über Realität, Leben und andere Texte, Verfassen von Texten zum Abgleich von Realität, Leben und Texten. Texte über Souveränität. Texte über Kalamitäten, Empathie und Notwendigkeit. Vielbücherei. Zaubern können hieße, die eigenen Misanthropien auszuleben. Menschen verwandeln, Erziehung ohne Pädagogik, Verschönerung ohne Nachfrage. Die betuchteren Gebiete der Fantasie. Tatsächlich bekommt das alles etwas sehr Unwirkliches, verglichen mit der Realität.“ Read More
Merz Material (etkbooks 059) Brigitte Bättig (Hg.) Als „Fundgrube für bernische Kulturgeschichte“ bezeichnete Hans Bloesch, Oberbibliothekar der Stadt- und Hochschulbibliothek Bern, die über 100 Folianten mit Druckbelegen der Druckerei Haller, die er in den 1920er-Jahren im Dachstock der Bibliothek Münstergasse entdeckte. Es sind Druckaufträge, welche das Verlagshaus in den Jahren 1800 bis 1859 – von 1815 bis 1831 als hochobrigkeitliche Druckerei – für Kirche und Staat, für Handel und Gewerbe, für die bernische Unterhaltungskultur sowie Privatpersonen ausführte. (…)“ Read More