Die Träume meiner Frau Die Träume meiner Frau Hybride Stoffe.Von Hartmut Abendschein »Die Träume meiner Frau«, das sind einhundert kleine Prosaformen, denen eigentlich die Bezeichnung Kurz- Geschichten viel näher käme. Denn diese Traumsequenzen, Momentaufnahmen und fantastischen Versatzstücke wirken wie Fragmente großer und kleiner Geschichten, die förmlich zum »Weiterspinnen« auffordern. Dabei schleicht sich das Fantastische in das scheinbar Banale und Alltägliche ein, durchdringt es und verändert es manchmal auf beängstigende, manchmal auf wunderbare Weise. Gewohntes wird auf den Kopf gestellt, das erzeugt Irritation und Orientierungslosigkeit, aber andererseits auch Spannung und ein »Möglicherweise«. Fragender Zweifel kann auch die Basis für eine neue Sichtweise sein: Was ist Fiktion, was Realität? Was ist denkbar, was utopisch? Was, wenn der Traum Wirklichkeit wäre? Diese elementaren Fragen durchdringen Abendscheins Prosa auf eine wunderbar spielerische, manchmal humorvolle Weise, die sich in einer bildhaften Sprache widerspiegelt. Diese wird zuweilen in bester Dada-Manier auf den Kopf gestellt, und voller hintergründiger Sprach-Lust werden daraus virtuose Lautmalereien und fantastische Wortreisen erschaffen. (Verlagstext) Dieser Titel aus dem ATHENA Verlag ist im Buchhandel, beim Verlag und im Shop erhältlich. B E S T E L L E N 1. Auflage 2007, 120 Seiten, Format 20 x 12 cm ISBN 978-3-89896-305-3, Broschur, 11,90 €, 21,00 sFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. Stimmen: „Kaum weniger eigenwillig tritt Abendschein auf, wenn er mit surreal-akademischem Habitus nicht über die Frau seiner Träume, sondern über die Träume seiner Frau schreibt.“ in: Stuttgarter Nachrichten, 04.01.2013 „Vom Prinzip der Analogie“ Der Dreischneuss (Nr. 20) „… fasziniert die spezifische logik, die absolute spannung …“ Christiane Zintzen, in|ad|ae|qu|at „‚Die Träume meiner Frau‘ sind ein Orientierungslauf für den Schlaf.“ Markus A. Hediger, Avenida Perdida
spatien – zeitschrift für literatur (etkbooks a.r.) spatien – zeitschrift für literatur issn 1661-383X “spatien – zeitschrift für literatur“ (mehr) erschien print & online in 6 ausgaben von 2006-2008. die hefte können (mit ausnahme von heft 5) bei der dt. nationalbibliothek (pdf) heruntergeladen werden. einzelne printausgaben können noch – bei lieferbarkeit – bestellt werden. hrsg. waren: arne vogelgesang, markus a. hediger, hartmut abendschein und benjamin stein (verantw. s. jew. heft). B E S T E L L E N (Print) Ausgaben: heft 6 [II.08]: deinesgleichen heft 5 [I.08]: literarische weblogs (sondernummer) heft 4 [II.07]: tracht und niedertracht heft 3 [I.07]: an den tod heft 2 [II.06]: das passiv heft 1 [I.06]: räume bestellen einzelne hefte dieses titels sind auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten
4:2 (etkbooks 001) 4:2 Einwürfe und FussnotenVon Fritz Michel DAS Buch zur EM08 / WM10! Istanbul am 16.11.2005. Die Schweizer Fussballnationalmannschaft verliert ein Qualifikationsspiel zur Fussballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 gegen die Türkei. Und geht doch als Siegerin vom Platz. Fritz Michel transkribiert und dokumentiert eine Fernsehübertragung des Ereignisses und zeigt die Grenzen ihrer Verstehbarkeit. Print vergriffen, Amazon Mai 2008, 102 S., 22,9 x 15,2 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-01-0, €13.00 bestellen dieser titel ist in print leider vergriffen und nur noch als download erhältlich. zurück zu novitäten leseprobe Rezensionen: „Sehr belesen und sehr klug“. Zum runden Leder „Reinknien und durchkämpfen! Es lohnt sich“ Neue Luzerner Zeitung
Da liegt noch ihr Schal (etkbooks 006) Da liegt noch ihr Schal. VermessungenElisabeth Wandeler-Deck „Da liegt noch ihr Schal“ erzählt von einem bestimmten Streckenstück an der Grenze von schweizerischem Mittelland und Zentralschweiz auf der uralten Route vom Norden in den Süden, vom Süden in den Norden, die heute wegen der häufigen Staus, der Tankstellen, der Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen eine unscheinbare Bekanntheit geniesst. Nach dem Ende der Autobahn von Luzern her beginnt mit der Ausfahrt Baar ein Landschafts- oder Wegstück, das sich als ein Strip einer amerikanischen Stadt darstellt, das dann in Sihlbrugg Dorf abrupt endet. Ein Ort mit Verkehrskreiseln und Garagen, Raststätten und dem Motel – einem der ersten in der Schweiz überhaupt. Sihlbrugg ist vermutlich in keinem Ferienkatalog aufgeführt, da es als Transitfläche wenig zu bieten hat, das zum Bleiben einlädt. Doch ereignen sich Geschichten. So führt die Situation Motel andeutungsweise an subtilste Ränder von Gewalt und Erotik, wie um auszuloten, wann beim Einzelnen das Gefühl von Angst aufkommt. Wie ausfransende Identität wird eine Jacke von der einen Figur abgestreift und von einer andern angezogen, geht Sprachfigur um Sprachfigur durch die Abschnitte und fügt sich neu. Satzfragmente, Gesten, Dialoge, Geräusche werden von wechselnden Darstellern probeweise gekostet. Text und Figuren folgen ihren je eigenen Partituren, Thematiken und Beziehungen und bearbeiten und entwickeln das Ganze zu einem Szenarium der Bedrohung und Melancholie, der Sehnsucht und des Verlusts. (Klappentext) B E S T E L L E N April 2009, 268 S., 20,5 x 13,7 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-06-5, €21.90 / 34 SFr Beachten Sie auch bitte die hierzu entstandene Bild-Text-Arbeit Fotosynthesen. bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Stimmen: „seine helle freude haben.“ woz, 16.09.10 „Ein bemerkenswertes Routenbuch.“ in|ad|ae|qu|at „Über das Schreiben als Bauen und Entwerfen.“ (Teil I, Teil II) Interview mit Florian Neuner Architextur: Aufblitzen des Erzählens von Günter Eichberger / GAT Vernissage: Museum Baviera 19.6. –Ankündigung / Bilder