Category Archives: titel

blog titel tkbks

hab: archival healing

 
 
hab: archival healing
full stream url (01.01.2025-21.01.2025)*:
(auf anfrage)
limit. usb tape edition, 1.8 gb, 27 min, mp4
tkbks 037, 2025
isbn: 978-3-03947-237-6
doi: 10.17436/etk.t.037, mehr/order …
 
 
 
 
hab: archival healing (excerpt, 5:44)

 
Diese Film-Bricolage von Hartmut Abendschein schliesst weiter an die upcycling-Reihe an. 20 found footage Urlaubsfilme aus den 1960er Jahren mit einer dreieinhalbstündigen Gesamtspielzeit werden mit einem regelpoetischen Verfahren einer Löschung bzw. Verwischung unterzogen. Dabei werden menschliche Selbst-Darstellungen und Hinweise dem Material durch verdichtende Cut-ups entnommen und stattdessen auf Natur und Kontext fokussiert. Der zugrundeliegenden narzisstischen Erinnerungsproduktion werden die Subjekte entzogen und durch Reframing “nebensächliches” Leben oder menschenverlassene Artefakte symbolisch Abbitte geleistet. Diesem so deanthropisierten Archiv werden Fieldrecordings auf Grundlage der Metadatenproduktion hinzumontiert.

This film bricolage by Hartmut Abendschein continues the upcycling series. 20 found footage holiday films from the 1960s with a total playing time of three and a half hours are subjected to an erasure or blurring process using a regular poetic procedure. Human self-portrayals and references are removed from the material through condensed cut-ups, focussing instead on nature and context. The subjects are removed from the underlying narcissistic production of memory and symbolically apologised for by reframing „incidental“ life or abandoned artefacts. Field recordings based on metadata production are added to this deanthropised archive. (dpl)
 

* rsl_02, winterlude @ etkbooks store
 

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Kontrollverlust macht Arbeit (etkcontext 070)

Kontrollverlust macht Arbeit

Tanja Schwarz

URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 38 MB, 62 S.)
DOI: 10.17436/etk.c.070
Zeitraum: 2024, Dokumentart: Volltext
Dokumenttyp: PDF

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Yannick Mosimann: Ich wollte auf Irgendetwas warten. (curatorbooks 013)

 

 
Yannick Mosimann
Ich wollte auf Irgendetwas warten.
Bildessay
curatorbooks 013, www.ccccc.ch/
edition taberna kritika, August 2024, ISBN: 978-3-03947-013-6
18,00 Eur / 20,00 CHF, 158 S. (teilw. farb.) – 14,8 x 21 cm, Broschur
 
Der poetische Bildessay Ich wollte auf Irgendetwas warten. basiert auf Mosimanns Film I Have Not Been Afraid of Going Blind for a Long Time (2022). Yannick Mosimann (1989) lebt und arbeitet in Bern. Er ist Filmemacher, Klangkünstler und Fotograf. Sein Werk umfasst mehrere Filme und Videoinstallationen, sowie kollaborative Arbeiten mit einer Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern. Seine Arbeit konzentriert sich auf intuitive Prozesse und sensorische Erfahrungen. Er beschäftigt sich mit Themen wie dem Anthropozän, der Natur und der menschlichen Wahrnehmung. Mehr: www.yannickmosimann.com
 
Leseprobe
Order: qua Verlag (nur CH) (beim vlg. vergriffen) / Lulu (PoD)
 
 
„Aus Yannick Mosimanns Angst, die Sicht zu verlieren, sowie die dazugehörigen Fragen, was wir in der konstanten Veränderung wahrnehmen, wird Kunst. Ein Buch als Neuanfang, als Bewältigung.“ Michael Bohli in: Phosphor Kultur, 6.10.2024

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88 Tasten (etkbooks 074)

88 Tasten

Nadija Rebronja
Mit einem Nachwort von Davor Beganović
Aus dem Bosnischen übersetzt von
Andrea Stanek und Jan Dutoit
 

2.
schwarze taste
– aus dem schnellzug kannst du sehen, wie der
zug mit seinen fenstern die welt um uns bricht.
– man muss die welt zerbrechen, um aus den
bruchstücken eine neue zu erbauen.
 
Öffnen wir das Buch, finden wir tatsächlich 88 Tasten – einem Klavier entsprechend. Das angespielte Formprinzip begleitet, berührt und grundiert die lyrischen Prosaminiaturen, märchenhaft-fragmentarischen Texte und Mikromythen, die sich mit Krieg, Gewalt, Musik, der Liebe und dem Schreiben beschäftigen. „88 Tasten“ ist eine „zutiefst erschütternde Sammlung“ (Davor Beganović), ein „wundersam, unerträglich schönes Buch“ (Miljenko Jergović).
 
Leseprobe (PDF)
 

September 2024, 102 S., 19 x 12 cm, Broschur
ISBN: 978-3-905846-74-4, 15,00 Eur / 17,00 CHF
 
„Zerbrochene Welten. Zwischen Musik, Literatur und Gewalt lässt Nadija Rebronjas „88 Tasten“ viel Raum für Interpretationen.“ Rebecca Krug, literaturkritik.de, 9.7.2025

„Nadija Rebronjas «88 Tasten» passen in jede Rocktasche und sind ein zuverlässiger Proviant für müssige, aber auch stressige Stunden. Wer sie bespielt, wird bereichert und dazu angeregt, das eine oder andere Motiv selber weiterzuspinnen.“ Ilma Rakusa, NZZ, 9.9.2024