Category Archives: titel

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Postkarten ff. (etkobjects, etkcontext 005)

zu den projekten der edition wird jeweils eine kleine, limitierte printauflage von postkarten angefertigt. sie dienen als sammelobjekte, zur information und anstelle eines printkatalogs bzw. einer verlagsvorschau. doi: 10.17436/etk.c.005
 

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TTFF – The Time Flies Files (etkobjects, etkcontext 027)

TTFF – The Time Flies Files

Von Hartmut Abendschein

Foto-Dokumentation (ausgewählte 24 Bilder in Album) in einer limit. Auflage von 5 signierten Expl.

(34 EUR / 40 SFR)
DOI: 10.17436/etk.c.027
Exzerpt: PDF

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TTFF – The Time Flies Files

(Installation im öffentlichen Raum)

Ein Kommentar zu “A Thousand Years von Damien Hirst”

Foto-Dokumentation der zweiwöchigen, öffentlichen Installation eines DIY-Bausatzes. (12.-25.7.2014, Wilerstr. 51, CH-Wilen/Sarnen. )
Aus der Reihe: etkobjects

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74 Dokumente

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Uns trägt das Angesungene (etkbooks 031)

9783905846317

Uns trägt das Angesungene.

Mögliche Texte
Dominik Riedo

CLXXX) Ein Buch in Gebärdensprache.
Möglichst pervers.

(Klappentext)

Kann Skizze Werk sein? Wo fängt ein Werk an? Wann und warum hört es auf? Welche Akteure sind daran beteiligt? Was bedeutet das für die Autorschaft?
“Uns trägt das Angesungene” beschäftigt sich in performativer Art mit solchen Fragestellungen. Dominik Riedos “Mögliche Texte” sind Ideenskizzen von noch zu schreibenden Romanen, Erzählungen, Essays etc., in deren – zuweilen flapsigen, mündlich anmutenden – Vorwegnahme das ganze Drama unserer Endlichkeit und Kultur der Optimierung steckt. Das Buch wird in der schamlosen Ausstellung seiner (Un)Fertigkeit zur doppelten Allegorie einer offengebliebenen Korrektur.

 

Oktober 2014, 88 S. in Farbe , 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-31-7, €12 / 15 SFr

 

Metaliteratur: „(…) kein harmlos-biederes Buch, sondern eines mit radikalanarchischem Gestus, mit der poetischen Sprengkraft gewagter Gedankenexperimente.“ Klaus Isele in: Wort_Zone 2.0

„Kairos – der richtige Zeitpunkt oder Kinski, Riedo, Schostakowitsch und … Kaffee: Dominik Riedo und Karin Afshar – Ein literarisches E-Mail-Interview“. Glarean Magazin, 03.03.2015

„Das verstörendste von Riedos vier Werken ist das trügerisch schmale Bändchen «Uns trägt das Angesungene». Es kreist um Fragen wie, wann eine Skizze aufhört Skizze zu sein, wann sie Werk wird, welche Protagonisten und Akteure an dieser Wandlung beteiligt sind oder um die zeitlose Frage nach der Bedeutung von Autorschaft. Der Text kommt daher wie ein Wordfile, in dem sämtliche Änderungen nachvollzogen werden können – man kann darin also alle Streichungen, Ergänzungen und sogar die Kommentare eines Dritten, des Lektors, lesen. Das verwirrt ebenso, wie es dazu anregt, die Verwirrung zu lösen, Zusammenhänge, Anklänge zu finden. (…) Das ist Literatur im Kleinen, im Diorama, in einer Form von Verdichtung bei gleichzeitiger Auflösung, die die so gern allenthalben beschwiegene Unabschliessbarkeit aller Literatur beinahe schmerzhaft deutlich macht.“ In: zeitnah, 14.11.2014

„«Uns trägt das Angesungene», das Fragmente, Aphorismen, Gedankensplitter in einer Form des Unfertigen darstellt. Der Text lässt, vergleichbar einem korrigierten Text im Word-Programm, alle Veränderungen, Anmerkungen und Anstreichungen stehen. So wird er in seinem Entwicklungsprozess sichtbar. Die Themen der anderen Bücher kehren darin wieder. «Mit den Skizzenblättern als Faksimiles» – gewissermassen.“ (Beat Mazenauer)

„Urs trägt das AasGEZwungene – Riedo ist inspirierend und lesenswert.“ Daniel Ableev in librithek, 05.03.2015

 

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Entropia, oder Hochzeit auf dem Lande (etkbooks 030)

9783905846300

Entropia, oder Hochzeit auf dem Lande.

Erzählung
Michael Perkampus

Das hat’s lang nicht gegeben: zerpolterte Pfeifenerde; The Magic Of Porcelain; Akkordeon=Spül, Sechsämtertropfen; das ganze Dorf ein schmuckes Kästchen, von oben bis unten bemalt mit der Farbe Nostalgie, sowas wie das Idealbild des Idafeldes auf Atlantis nach Plato; wenn man sich vorstellt, wie das alles hier einmal lustgärtnerisch entstanden sein muß: Pavillon, geckernde Damen=Echos, Perlenregen, Hütchen: hüh-hotte-reite-bloß-nicht-so-schnell-ich-stürze-ja-sonst; sag doch bitte jemand, daß das nicht meine Zeit ist! Kam ganz gymnós von den letzten Luperkalien zurück. Sag doch bitte jemand, daß das genau meine Zeit ist! Von Festen bin ich ganz angetan; als sei die Zeit gar nicht vorhanden, alles rauschend: die Krähen der Zeit: »Wieviel Cornix bleibt uns denn noch?« : Ich in Schweinel=Häuten; ich vor einer gefüllten Schale Eicheln: ich, Pelasgos. (Klappentext)

„Das ist ein wunderbarer Prosatext. Erinnert an die Wucht des Arno Schmidt, er: der Text schwirrt mir vor Augen und Ohren – haben Sie Dank. Ich freue mich darauf, dieses MS als Buch vor mir liegen zu sehen.“

Friederike Mayröcker

Rosarium Philosophorum. Die chymische Hochzeit von Rex & Regina findet in einem kleinen oberfränkischen Dorf, das allerdings durchaus seine Historie hat, seine Entsprechung in der Andeutung einer festlichen Vorbereitung. Mehrere Entitäten versuchen sich in der Darstellung der Geschehnisse, und immer wieder aufs Neue scheitert deren Versuch. Scheinbar unzusammenhängende Passagen, scheinbar nicht zueinander passende zeitliche Abschnitte, teils aufgespalten in apokalyptische oder orgiastische Bilder dominieren. Andeutungen verdunsten im Sprachgewühl: dies alles in einer unzeitgemäßen Orthographie gehalten. Diese Hochzeit wird somit auch als symbolistisches Gebilde ‚bricolagen‘ Erzählens gefasst, das die Absicht hat, über die Ränder jeglicher begrenzter Realität hinauszugehen und die Grenzen der Sprache nicht anzuerkennen.

 

September 2014, 70 S., 19 x 12 cm, Klebebindung
ISBN: 978-3-905846-30-0, €12 / 15 SFr

 

„Unsterblichkeit auf 70 Seiten – „Entropia, oder die Hochzeit auf dem Lande“ heißt Michael Perkampus‘ neues Buch. Der Autor, Musiker und Moderator ist 1969 in Selb geboren und hat dem Fichtelgebirge mit dem Werk ein Denkmal gesetzt.“ In: Frankenpost, 13.11.2014

„Hochzeitsfeier mit Arno Schmidt“. In: Literaturkritik.de, 15.10.2014

Der Rhythmus im Unbewussten – Michael Perkampus’ «Entropia»: „Wer Herausforderungen liebt, sei eingeladen.“ In: zeitnah, 20.10.2014