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musil, robert

robert musil

robert musil, geboren am 6.11.1880 in klagenfurt, stammte aus einer altösterreichischen beamten-, gelehrten-, ingenieurs- und offiziersfamilie. er studierte an der technischen militärakademie in wien, brach seine militärausbildung ab und wurde maschinenbauingenieur. nach einer tätigkeit als assistent an der th stuttgart studierte er 1903-08 in berlin philosophie, psychologie, mathematik und physik und promovierte mit einer arbeit über den theoretiker des naturwissenschaftlichen positivismus ernst mach zum dr. phil. auf eine universitätslaufbahn verzichtete er, um freier schriftsteller zu werden. 1911-14 war er bibliothekar, 1914 redakteur der «neuen rundschau». im 1. weltkrieg war er landsturmhauptmann, herausgeber der «soldatenzeitung» und zuletzt im kriegspressequartier. 1918-22 lebte er als beamter in wien, danach als freier schriftsteller, theaterkritiker und essayist in wien und berlin. nach der faschistischen besetzung österreichs emigrierte er nach zürich. die letzten lebensjahre verbrachte er fast mittellos in genf, wo er am 15.04.1942 starb.
 

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caproni, giorgio

giorgio caproni

giorgio caproni wurde 1912 im toskanischen livorno geboren. seine kindheit und jugend verbrachte der lyriker in livorno und genua. 1939 wurde er zum militärdienst einberufen, kämpfte an der westfront und nahm während der deutschen besatzung am partisanenkampf in val trebbia (provinz genua) teil. vorübergehend war er als grundschullehrer beschäftigt. nach seiner übersiedelung nach rom arbeitete caproni als kritiker für mehrere zeitungen und zeitschriften sowie als übersetzer, vor allem aus dem französischen (proust, céline, maupassant, char etc.). zwischen 1936 und 1988 gab caproni achtzehn gedichtbände heraus. er gilt in italien als einer der herausragendsten dichter seiner generation. giorgio caproni starb 1990 in rom. postum erschien 1991 das umfassende poetische werk res amissa.
 

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schlinkert, norbert w.

norbert w. schlinkert

norbert w. schlinkert studierte von 1999 an kulturwissenschaft / ästhetik und theaterwissenschaft / kulturelle kommunikation an der berliner humboldt-universität. er veröffentlichte 2005 die studie „wanderer in absurdistan. novalis, nietzsche, beckett, bernhard und der ganze rest“ und wurde 2009 mit seiner studie „das sich selbst erhellende bewusstsein als poetisches ich. von adam bernd zu karl philipp moritz, von jean paul zu sören kierkegaard“ promoviert. sein literarisches erstlingswerk, „story banal“, wurde 1998 im bruno-dorn-verlag veröffentlicht, im jahr 2015 erschien der heraklitische fliesstext “stadt, angst, schweigen” und im jahr 2016 in der edition taberna kritika die arabeske “kein mensch scheint ertrunken”;. für 2010 und 2017 wurde ihm ein aufenthaltsstipendium des künstlerdorfes schöppingen zugesprochen.
 

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messner, christina c.

christina c. messner

christina c. messner (*1969) lebt in köln. sie ist komponistin und musikerin und arbeitet in den bereichen neue musik, performance und improvisation. sie beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen formen der verbindung von musik, sprache und bild.