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heiz, andré vladimir

seit seinem „satz zum gesamtkunstwerk“ (1983) für harald szeemann setzt andré vladimir heiz zeichen. in bild und wort. in seiner muttersprache, dem französischen und in seiner vatersprache, dem deutschen. wissenschaftlich theoretische und poetisch literarische spuren liegen vor. www.n-n.ch und tatwerk.n-n.ch geben einblick. sein literarisches werk wurde mehrfach mit preisen ausgezeichnet. ausstellungen seiner bildspuren sind programm. zehn jahre seines lebens gehörten der erforschung der „grundlagen der gestaltung“ / „les bases de la création“ (niggli, sulgen 2012), ein wegweisendes standardwerk in vier bänden. sein letztes essay widmet sich dem freitod als möglichkeit. „entsorge dich“ – bei ralph klever 2016 in wien erschienen. 1975 und 1976 entstehen in bern erste „lyrische momente“. mit zeichnungen. in paris zwischen 1977 und 1990 nimmt eine literatur formen an, die sich konsequent dem experiment verschreibt. gewürfelt wird mit stéphane mallarmé. schreiben sucht mehr als geschichten. die „pariser trilogie“ („die lektüre“, „o“, „anatomie der nacht“), vom autor typographisch gestaltet und illustriert, ist bei sauerländer erschienen. kein ende ohne anfang: das vorliegende „abrakadabra“ setzt die poetische spur fort. anfänger zu bleiben bis zum letzten atemzug, gehört zum credo dieses einzelgängers.

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momus

momus (nicholas currie)

MOMUS ist der künstlername von nick currie. 1960 in schottland geboren, studierte currie an der aberdeen universität literatur, bevor er sich selbst als singer-songwriter elektronischer folk-musik neu erfand. seit beginn des 21. jahrhunderts verfolgt er ausserdem eine karriere als performance-künstler und schriftsteller. sein literarisches werk umfasst «book of jokes», «solution 11-167: book of scotlands», «solution 214-238: book of japans» und «unamerica». der guardian beschrieb momus kürzlich als „den david bowie des kunst-pop underground“.

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vidler, catherine

Catherine Vidler, 1973-2023

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schwab, andreas