Punkt (etkbooks 068) Punkt. Bojan Savić Ostojić Mit einem Nachwort von Anna Hodel Aus dem Serbischen übersetzt von Jan Dutoit „Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. Das Ereignishafte dieses (scheinbar) Ereignislosen („seines im Grunde ziellosen Spaziergangs“) reflektiert sich – ähnlich wie in den Erzähl- und Sprechlabyrinthen von Thomas Bernhard – nicht nur in einer meditativ mäandernden Parallelisierung von Gehen, Sprechen, Denken und Schreiben, sondern im Erzählen über das Erzählen selbst. […] PUNKT ist eine Erzählung, die das Erzählen seziert – als gleichzeitig prosaisch witziger wie mystischer Akt, der sich einer absurden Welt der (Selbst-)Entfremdung stellt und – entgegenstellt.“ (Anna Hodel) Leseprobe (PDF) März 2023, 70 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-68-3, €12 / 14 SFr Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: aufzeichnung, schreibzeug, sprachskepsis, suche (motiv), textproduktion Eintrag: 20230121, lmod.: 20230121 DDC: 681.6 DDCclass: Geräte zum Drucken, Schreiben, Vervielfältigen ISBN, ISSN, DOI: 9783905846683
Im Innern des Aquariums die Palmenanordnung (etkcontext 054) Im Innern des Aquariums die Palmenanordnung Autor: Elisabeth Wandeler-Deck URL: Download, PDF (Digitales Objekt, 1.7 MB, 46 S.) DOI: 10.17436/etk.c.054 Zeitraum: 2021, Dokumentart: Volltext Dokumenttyp: PDF, Print: curatorbooks, ccccc.ch Read More
Gestell und Ungestalt (etkbooks 007) Gestell und Ungestalt. Fassung erster Hand Rainer Hoffmann Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit … Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext) B E S T E L L E N September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Leseprobe im Weblog Read More
etkcontext etkcontext Hrsg.: Hartmut Abendschein URL: Sammlung digitaler Objekte ff. DOI: 10.17436/etk.c Zeitraum (Erschliessung): 2015-, Dokumentart: Volltext Dokumenttyp: html Read More