taberna kritika – kleine formen (etkdigital, etkbooks 099) taberna kritika – kleine formen heisst das literarische Weblog von Hartmut Abendschein. Seit 2003 werden im Netz Texte im Rohzustand, multimediale, konzeptuelle Serien, kleine Poetiken aber auch Veranstaltungshinweise oder andere Aktualia veröffentlicht. Das Weblog ist auch beitragendes Litblog von litblogs.net – literarische Weblogs in deutscher Sprache. Seit 2003, o.S., Digitales Medium ISBN: 978-3-905846-99-7, freier Zugang Abonnemente: URL / Permalink RSS-Feed Beiträge per Email Archivierung: Deutsches Literaturarchiv Marbach – Literatur im Netz web.archive.org (The Internet Archive) Autorenhomepages – Ein Projekt Des Innsbrucker Zeitungsarchivs (Permalink, Universität Innsbruck) «Netzliteratur» – mehr als Literatur im Internet. Beitrag / Interview DRS2. Dokumentation / Transkription: in|ad|ae|qu|at, 28.09.2009 „Ein literarischer Blog der besonderen Art lässt sich auf der Seite des Berner Verlags Edition Taberna Kritika verfolgen. Dieser liebt, fördert und verlegt die „Kleinen Formen“, Kabinettstückchen moderner Textproduktion. Fortlaufend werden im Blog solche kleinen Prosatexte, Literatur-Nachrichten, Empfehlungen, Gedichte, Aphorismen und Kuriosita ins Netz gestellt. Verfasser und Herausgeber ist der umtriebige Literaturwissenschaftler, Bibliothekar und Autor Hartmut Abendschein. Seine Produktion an Texten beläuft sich allein im Kleine-Formen-Blog auf derzeit 399 Seiten, mit bibliothekarischer Akribie unterteilt in Abteilungen und Unterabteilungen wie „kleine zettelkunde“, „schöne häute“, „necropolis“, „laufende verfahren“ oder „das sieb“. blütenleser, 12.07.2009 Kategorie: etkdigital titel Schlagwörter: digitales objekt, kleine form, konzeptliteratur, literarisches weblog, multimedia, werk (begriff), work in progress Eintrag: 20140825, lmod.: 20170824 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846997 DDC: 006.752 DDCclass: Blogs [Werk]
Gestell und Ungestalt (etkbooks 007) Gestell und Ungestalt. Fassung erster Hand Rainer Hoffmann Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit … Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext) B E S T E L L E N September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Leseprobe im Weblog Read More
Henzi Sulgenbach (etkbooks 057) Martin Bieri 1749 missglückte in Bern ein Aufstand unter der Führung von Samuel Henzi. Und Gotthold Ephraim Lessing missglückte ein Theaterstück über diesen Aufstand. Nun hat der Berner Autor Martin Bieri Lessings Fragment „Samuel Henzi“ fertig geschrieben. Aber nicht als Drama, sondern als Spaziergang entlang des Sulgenbachs, an dem sich Henzi und seine Mitverschwörer trafen. „Henzi Sulgenbach, ein Lessing-Implantat“ ist psychogeographische Einpflanzung, literarische Begehung eines unsichtbaren Gewässers und Erinnerung an den gescheiterten Berner Revolutionär Samuel Henzi: Ein Buch über das Verschwinden in Schönheit und das unvollendete Vergessen. (…)“ Read More
jetzt ist es ein kunstwerk. 100 flooksbooks. (etkobjects, etkbooks 021) „jetzt ist es ein kunstwerk. 100 flooksbooks.” von Sam Kautsch / Hartmut Abendschein Weiter / mehr: http://flooksbooks.etkbooks.com/ Aus der Reihe: etkobjects Read More