Kein Mensch scheint ertrunken (etkbooks 038) Kein Mensch scheint ertrunken. Eine Arabeske Norbert W. Schlinkert Das Eis der Zivilisation ist dünn, es bricht jeden Augenblick, und nur durch Eiseskälte schließt sich der Bruch. Ich gehe – heute, ich gehe jetzt – einige Zeit in eine Richtung und erreiche den nahezu kreisrunden See im Nordosten der Stadt, den es, das weiß ich aus einer Lektüre, seit der Steinzeit gibt. Der Mensch ist älter, denke ich, bin aber dennoch beeindruckt. Dann lenkt mich das Getöse des Verkehrs ab, der kaum zweihundert Meter entfernt, jenseits des Sees, vorüberbraust, und ich denke, auch eine besonders explosive Weltkriegsbombe hätte diesen See erschaffen können. Dagegen aber sprechen die Altbauten in unmittelbarer Nähe. Also doch die Steinzeit. (Klappentext) Leseprobe (PDF) Februar 2016, 74 S., 19 x 12 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-38-6, €12 / 15 SFr „Das Leben ist schön“. Jan Kuhlbrodt über Norbert W. Schlinkerts „Kein Mensch scheint ertrunken“. Literatenfunk, 27.05.2018 Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: absurde literatur, arabeske, beziehung (motiv), buch, erzählung Eintrag: 20151221, lmod.: 20191120 ISBN, ISSN, DOI: 9783905846386 DDC: 808.801 DDCclass: Literarische Strömungen Digitale Edition: etkbooks.com/?iproduct=7187
Über die Dummheit (etkbooks 041) Robert Musil Robert Musils Reflektion über die Dummheit verweist auf die Aporie, diese gültig zu fassen, und findet doch Rat. Franz Schuh bemerkt, „es gibt Spezialdummheiten, die man mit relativer Intelligenz durchaus benennen kann, ohne dass man dabei dem Paradox der Dummheit verfällt.“ Mit dieser kolorierten Fassung wird der immer noch aktuelle Text verändert, ohne aber diesen zu ändern. Eine Dummheit? (…) Read More
Gestell und Ungestalt (etkbooks 007) Gestell und Ungestalt. Fassung erster Hand Rainer Hoffmann Nennen wir es augenblickliches, erstes Schreiben, erste Sprache der Erinnerung – ihre grünen Früchte … Momentum: das Noch-Nicht-Geronnene – als suche, beginne das Schreiben, gerade jetzt eine Form zu finden, oder als dürfe, könne es selbst bleiben, verharren, einen Augenblick in der unendlichen Fülle, in der Brüchigkeit und Flüchtigkeit seines Stoffs: sich fremd in dessen Ungestalt. … Die Zeit – kurz nach dem Ereignis, den Zwischenfällen, Begebenheiten, nahe ihrer Wahrnehmung, ihrer Beobachtung. Die Zeit – kurz vor der Ablagerung, Verschüttung oder gar ihrem Verschwinden. Die Zeit vielleicht noch vor der Skizze. …Nicht der Stoff im Hinblick auf ein Thema, Motiv. Belanglose Folge. Ohne Absicht, ohne Zweck, ohne Linie – sein Eigensinniges und Eigentätiges: sein Zufälliges, Unbändiges, Diffuses. … Nicht der Glaube an die Freiheit (oder gar Unschuld) dieses Augenblicks – der Wille zum Unmittelbaren erliegt zuerst dem Zwang. Das Unmittelbare – seltsames Begehren, merkwürdig fixe Idee – flieht unserem Bewußtsein immer schon voraus in die Unendlichkeit … Der Glaube aber an die Neugier der Sprache – auf die Leichtigkeit der Ordnung, die dunkle Organisation des Erinnerns, die Ästhetik seiner Augenblicklichkeit. … Ich berichte nicht. Ich analysiere nicht. Ich eigne mir nichts an. Ich liefere mich aus … – einer unmöglichen Erzählung des Erinnerten. (Ihre Unmöglichkeit ließe sich definieren, über folgenden Ort: eines Schreibens ausschließlich von innen her.) … Vor diesen wenigen Pfählen am Abgrund beginnen. Den wahnwitzigen, den paradoxen Versuch, inmitten eines jungen Erinnerns teilnehmend nachzubilden, wie dort verwandelt geschieht, was geschah. Und daher niemals so geschehen ist. Jede Erinnerung vergeht, bleibt einmalig, im Nu. (Klappentext) B E S T E L L E N September 2009, 84 S., 19 x 12 cm, Klebebindung ISBN: 978-3-905846-07-2, €10 / 16 SFr bestellen dieser titel ist auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten Leseprobe im Weblog Read More
literarische weblogs (etkbooks 000) literarische weblogs Sonderausgabe von „spatien – zeitschrift für literatur“ (Heft 5) Diese Sonderausgabe von „spatien – zeitschrift für literatur“ zum Thema Literarische Weblogs (auch: Litblogs) versammelt Beiträge von Autorinnen und Autoren von „litblogs.net“. Neben Essays, kleinen Poetiken, Interviews oder persönlichen Berichten liefert der Band auch frischen Stoff aus den Werkstätten. Mit Beiträgen von: Alban Nikolai Herbst, Markus A. Hediger, Hartmut Abendschein, Michael Perkampus, Sudabeh Mohafez, Helmut Schulze, Andreas Louis Seyerlein, Neda Bei, Benjamin Stein, Andrea Heinisch-Glück, Rittiner & Gomez, Jörg Meyer, Kathleen York B E S T E L L E NJanuar 2008, 132 Seiten, 6 Abb., 22,9 x 15,2 cm, Brosch. ISBN: 978-3-905846-00-3, €13.00 Zu spatien – zeitschrift für literatur bestellen dieser titel sowie weitere ausgaben der zeitschrift sind auch im shop erhältlich. zurück zu novitäten leseprobe Rezensionen: c’tpunkt.chhor.dein|ad|ae|qu|at Read More