Sie sind herzlich eingeladen / You are kindly invited
Monika Rinck
Journal für Menschenkitsch
rsc_40: 02.07. – 23.07.2026:
Publikation: etkcontext 078, DOI: 10.17436/etk.c.078
Vernissage / Apéro: 2.07.2026, 18:00
Ausstellung, Einführung und Präsentation
von und mit Monika Rinck, begriffsstudio.de
Kühle Getränke, Snacks, Kassettenmusik

@ etkbooks store, Monbijoustr. 69, Bern, etkbooks.com/store
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Was ist Menschenkitsch? Überall liest man, der Siegeszug der generativen KI sei unausweichlich, besser höre man also schon jetzt damit auf, sich zu wehren. Genau dagegen geht das „Journal für Menschenkitsch“ an. Das handgemachte Journal für Menschenkitsch befasst sich mit der tech-libertären Bild- und Sprachästhetik und vergleicht diese mit dem analytischen Diskurs der Kitsch- und Kunstheorie. Natürlich steht dies in keinem Verhältnis. Diese Verhältnislosigkeit bedeutet aber auch: Wirkungslosigkeit wird politisch. Jedes einzelne Journal für Menschenkitsch ist handgemacht und ein Unikat. Es ist lesbar genauso wie es ein anschauliches Symptom ist, das keine Informationen mehr an die Außenwelt abgibt, sondern sie abzieht, verringert. Was also ist Menschenkitsch? Etwas, das nur Menschen erkennen, und manchmal nicht mal die.
Monika Rinck, 1969 in Zweibrücken geboren, studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Heute lebt sie als Autorin und Professorin für Literarisches Schreiben in Köln (KHM) und Berlin. Ihre Werke umfassen Lyrik, literarische Prosa und Essays und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kleist-Preis (2015), dem Ernst-Jandl-Preis (2017) und dem Solothurner Literaturpreis (2026).





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