zarte listen (etkbooks 077) zarte listen agendenthriller Elisabeth Wandeler-Deck Jeder Kalender, jede Seite einer Agenda besteht aus Auflistungen, von Jahren, Monaten, Tagen, Stunden, in immer wieder gleicher Abfolge. Sie ermöglichen einzutragen, was zu tun ist, die To-dos, was geschehen ist, die Tagebucheinträge. Agenden bieten Raster auch für Listen anderer Art, für überraschenden, andersartigen Text, den man nicht gleich als Liste erkennt, da ihre Form so selbstverständlich erscheinen mag – ist ein Gedicht, ein Lied gebaut aus Zeilen nicht auch Liste und die Liste die List des Gedichts gar? In «zarte Listen» erkundet Elisabeth Wandeler-Deck auf vielen Ebenen, was aus dem Spiel mit der Grundstruktur von «Agenda» geschehen kann. Was sprachlich, lautlich, narrativ mit dem Imaginären, dem Gedanklichen, dem Sensitiven geschieht, wenn ein jeweiliges Raster von Wochenblättern würfelnd umgeformt wird, wieder nach behaupteten Würfelregeln und in Fortsetzung und Varianz zu «Visby infra-ordinaire». Leseprobe (PDF) März 2025, 114 S. – 12 x 19 cm, Broschur ISBN: 978-3-905846-77-5, 15,00 Eur / 17,00 CHF Mit einem Nachwort von Stefan Humbel Eine übersetzte Passage erschien in Le Persil – n° 241-242 – A traduire! (03.2026) Kategorie: etkbooks titel Schlagwörter: kalender, liste, tag, woche, würfelspiel Eintrag: 20250114, lmod.: 20260304 DDC: 795.1 DDCclass: Würfelspiele ISBN, ISSN, DOI: 9783905846775 activitypub_status: federated
Oben ohne (etkcontext 009) Oben ohne Autor: Wilfried Happel URL: Blogpost DOI: 10.17436/etk.c.009 Zeitraum: 2009, Dokumentart: Volltext Dokumenttyp: html, Exzerpt: PDF Read More
Ich bin Beara (etkbooks 083) Boris Dežulović Diese Kollektion diverser Textsorten – Erzählungen, Essays, Kolumnen – über den Fussballverein Hajduk Split ist ungemein witzig, zuweilen sarkastisch, und immer mit Blick auf politische und kulturelle Hintergründe. Dežulović schreibt über die antifaschistische Geschichte des Klubs, die Fankultur, über den Nationalismus der heutigen Fanszene, über große Spiele, Klublegenden und seine eigenen Erfahrungen als Fan. (…) Read More
irgendwann vielleicht (etkbooks 033) Li Mollet In Li Mollets Prosaband „irgendwann vielleicht“ wird die Welt als poetisches Material betrachtet und synästhetisch wahrgenommen. Das schauende Ich öffnet sich breiten Wahrnehmungsfeldern. Sein Gegenüber, das fiktive Er und die anderen Personen spiegeln biografische, historische, soziologische und alltägliche Konfigurationen. Die Beobachtungen sind weitgefächert, aber auch disparat und kontingent. Mollets Sprache modelliert diese zu ungewohnten Gebilden und überraschend neuen Zusammenhängen. Read More